|
Wissenschaftliche
Begleitforschung für das Projekt "Geodaten-Infrastruktur
NRW" (GDI) durch das Institut für Geoinformatik,
Universität Münster:
Projektziel
Ziel
der wissenschaftlichen Begleitung ist es, durch eine Beratung
in allen Phasen der Geodaten-Infrastruktur NRW Entwicklung
(und der beteiligten Projekte) die Übereinstimmung mit ·
dem neusten Stand der Erkenntnisse zum Aufbau von Geodaten-Infrastrukturen
und · den OpenGIS-Spezifikationen zu garantieren.
Hintergrund
Mit
der Geodaten-Infrastruktur NRW soll der Markt für Geoinformation
in NRW aktiviert und ausgeweitet werden. Dabei werden nicht
mehr nur Spezialisten und Fachanwender als Nutzer von Geodaten
anvisiert, sondern zunehmend auch der Massenmarkt und die
ihn bedienenden Dienstleister. Die Erfahrungen des Open
GIS Consortiums (OGC) und verschiedener nationaler Geodateninfrastruktur-Projekte
(u.a. Niederlande, Portugal, Finnland, UK, USA, Australien)
haben deutlich gezeigt, dass eine solche Marktentwicklung
mindestens die folgenden wesentlichen Rahmenbedingungen
erfordert:
- Aufbau
auf den Konzepten von Diensten und Informationsprodukten
(statt nur Daten)
- Spezifikation
von entsprechenden Software-Schnittstellen
- Entwicklung
einer generellen Architektur für Dienste (Referenzmodell)
- Anbindung
an internationale Standards (ISO, OMG, OGC)
- Einsatz
von Standard-Softwarekomponenten
- Erweiterbarkeit
durch neue technische Komponenten und neue Formen der
Nutzung.
Diese
Voraussetzungen können nur in einem Konsensverfahren erreicht
werden, welches die an der Geodaten-Infrastruktur NRW zu
beteiligenden Nutzer, Datenanbieter, Datenveredler, Datenbroker,
Berater, Software- und Hardware-Hersteller einbezieht. Die
Organisation dieses Verfahrens obliegt der Projektleitung
Geodatennetz NRW bzw. den Projektbeteiligten. Es wird zur
Zeit untersucht, ob dazu die Form eines OGC Testbeds geeignet
und realistisch wäre. Die Rolle der wissenschaftlichen Begleitung
durch das IfGI ist, unter Voraussetzung der Rahmenbedingungen
- Gegenstände
für eine Konsensbildung zu identifizieren
- Leitlinien
für Lösungen auszuarbeiten und
- Kompatibilität
der Lösungen mit internationalen Standards und Erkenntnissen
zu sichern. Arbeitsplan Auf der Grundlage der beschriebenen
Projektziele und Hintergründe hat das IfGI sieben Fragestellungen
identifiziert, deren Beantwortung für die Entwicklung
einer erfolgreichen Geodaten-Infrastruktur für Nordrhein-Westfalen
unabdingbar ist.
Ansprechpartner
für das Projekt „Wissenschaftliche Begleitforschung für
das Projekt „Geodaten-Infrastruktur NRW“ (GDI)“: Christoph
Brox (broxc@ifgi.uni-muenster.de)
Die
folgenden Forschungsfragen wird das IfGI vor dem Hintergrund
derzeitiger und zukünftiger OpenGIS-Spezifikationen untersuchen:
1.
Welche Anforderungen haben die Nutzer von Geoinformation
in NRW und welche Anforderungen ergeben sich daraus für
die Komponenten des Geodatennetzes?
Geodaten-Infrastruktur
NRW aktiviert den Markt für Geoinformation (GI) in NRW.
Zunehmend werden neben Spezialisten und Fachanwendern der
Massenmarkt und die ihn bedienenden Dienstleister als Kunden
anvisiert. Deren Anforderungen, welche
Daten sie wie
nutzen (Nützlichkeit und Nutzbarkeit von GI) werden auf
der Grundlage der Marktstudie und ggf. weiterer Untersuchungen
analysiert.
Welche
Anforderungen haben die Nutzer von Geoinformation in NRW
und welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Komponenten
der Geodaten-Infrastruktur NRW?
Der
Geodatenmarkt kann nur in Schwung kommen und in Schwung
gehalten werden, wenn es eine ausreichende Nachfrage nach
Geoinformation gibt, die vom Markt befriedigt werden kann.
Häufig sind (potenzielle) Nutzer aber nicht in der Lage,
ihre Nachfrage deutlich zu machen. Sie erkennen die Möglichkeiten
und ihren Bedarf erst dann, wenn sie passende Produkte angeboten
bekommen. Die derzeit vorhandenen Produkte werden nicht
erwartungsgemäß nachgefragt und genutzt. Neben anderen Faktoren
(organisatorische, rechtliche, finanzielle Aspekte) sind
die Gründe wohl auch in ihrer Beschaffenheit zu suchen;
sie entsprechen nicht dem Bedarf der Nutzer bzw. sind nicht
in der Lage, den Bedarf der Nutzer zu wecken. Vielleicht
haben die vorhandenen Daten die Nutzer sogar abgeschreckt.
Deshalb ist es zunächst notwendig, sich mit den Bedürfnissen
der Nutzer auseinanderzusetzen, um Produkte zu schaffen,
die wirklich gebraucht werden, und eine zu ihrer Nutzung
notwendige Infrastruktur aufzubauen. Damit wird vermieden,
dass teuere Produkte hergestellt werden, die sich nicht
absetzen lassen, womit letztlich keiner Seite gedient ist.
Ansprechpartnerin:
Catharina Riedemann (riedema@ifgi.uni-muenster.de)
2.
Welche funktionierenden Mechanismen gibt es in in- und ausländischen
Geodaten-Infrastrukturen, und wie lassen sich diese auf
den Geoinformationsmarkt NRW übertragen?
Einer
der Hauptaufgaben des IfGI ist es, neuste, internationale
Erkenntnisse zum Aufbau von Geodateninfrastrukturen in das
Projekt Geodaten-Infrastruktur NRW einfließen zu lassen,
z.B. aus denn Arbeiten des Open GIS Consortium (OGC) oder
nationaler Geodateninfrastruktur-Projekte (Niederlande,
Portugal, Finnland, UK, USA, Australien, u.a.). Daher ist
es während der gesamten Projektdauer ein fortlaufende Aufgabe,
solche Informationen zu akquirieren, Erfolgsfaktoren bestehender
Geodateninfrastrukturen auszuwerten und als Input für die
übrigen Arbeitspakete in das Projekt zu geben.
Welche
funktionierenden Mechanismen gibt es in in- und ausländischen
Geodaten-Infrastrukturen, und wie lassen sich diese auf
den Geoinformationsmarkt NRW übertragen?
Eine
Geodaten-Infrastruktur ist ein komplexes Netz aus Hardware,
Software, Daten, Anbietern, Dienstleistern, Anwendern, finanziellen
und rechtlichen Regelungen, Ausbildungsstand der Beteiligten.
Alle Komponenten müssen so zusammen arbeiten, dass Anwender
Geodaten finden, die ihnen bei der Beantwortung ihrer raumbezogenen
Fragestellungen helfen, und diese Geodaten beziehen und
einsetzen können. Dies erfordert ein Zusammenspiel der Komponenten
ohne Reibungsverluste. Erschwert wird das durch die Vielfalt
unterschiedlicher Anforderungen. Die Infrastruktur darf
kein starres Gebilde sein, sondern muss sich an die verschiedenen
Nutzerwünsche anpassen können, um sie zu befriedigen. Im
In- und Ausland sind bereits Geodaten-Infrastrukturen konzipiert
und realisiert worden. Die dabei gewonnenen Erfahrungen
können beim Aufbau einer neuen Infrastruktur genutzt werden:
Erfolgreiche Mechanismen können übernommen werden, bereits
gemachte Fehler können vermieden werden. Eine Übernahme
wird vermutlich nicht ohne Veränderungen möglich sein, da
sich die einzelnen Märkte aufgrund regionaler Besonderheiten
unterscheiden. Möglicherweise sind sogar manche Strategien,
die in einem bestimmten Markt funktionieren, in einem anderen
Markt überhaupt nicht anwendbar.
Ansprechpartner:
Sebastian Basedow (basedow@ifgi.uni-muenster.de),
Katharina Zens (zens@ifgi.uni-muenster.de)
3.
Welche Lösungsmöglichkeiten eröffnen die Konzepte von Diensten
und Informationsprodukten für die Probleme der Datenintegration,
Datenmigration, Aktualisierung und Preisgestaltung?
Die
Anforderungen der Nutzer werden in die Anforderungen an
die Komponenten der Geodaten-Infrastruktur NRW „übersetzt“.
Die Nutzer von Geoinformation benötigen in der Regel keine
Daten, sondern Informationsprodukte und Dienste, die auf
ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Der
Erfolg der Geodaten-Infrastruktur NRW orientiert sich an
der Nachfrage nach Diensten und Informationsprodukten, die
das bestehende und geplante Angebot von Geodaten nutzen.
Daher können die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche
Geodaten-Infrastruktur NRW nur in einem Konsensverfahren
geschaffen werden, das die an der Geodaten-Infrastruktur
beteiligten Nutzer, Datenanbieter, Datenveredler, Datenbroker,
Berater, Software- und Hardware-Hersteller einbezieht.
Welche
Lösungsmöglichkeiten eröffnen die Konzepte von Diensten
und Informationsprodukten für die Probleme der Datenintegration,
Datenmigration, Aktualisierung und Preisgestaltung?
Geodaten
werden nicht im erwarteten und möglichen Umfang genutzt.
Ein Hauptproblem ist die Tatsache, dass die Daten nicht
genau den Anforderungen der Nutzer entsprechen. Sie müssen
erst an die speziellen Wünsche angepasst werden. Außer der
Bearbeitung eines Datensatzes (wie z. B. Selektionen,
graphische Ausgestaltung, Formatänderungen) gehört dazu
auch die Integration verschiedener Datensätze, die sowohl
technisch als auch inhaltlich sehr problematisch sein kann.
Wenn Datensätze den Kundenanforderungen entsprechend aufbereitet
sind, stellt sich die Frage, wie mit Aktualisierungen der
Originaldatensätze umgegangen werden kann. Sie müssen möglichst
problemlos in den kundenspezifischen Datensatz übernommen
werden können. Hier gibt es noch offene Fragen, z. B.
was mit Verknüpfungen passiert oder wie sich geometrische
Veränderungen an Objekten bei ihren Nachbarobjekten auswirken.
Nicht zuletzt stellt die Preisgestaltung ein wesentliches
Hindernis bei der Nutzung von Geodaten dar. Der Preis darf
den Nutzen der Geoinformation, also den Wert der zu unterstützenden
Entscheidung nicht übersteigen.Derzeit werden Daten meist
mit von den Datenproduzenten festgelegten Standardinhalten,
in Standardform und zu Standardpreisen auf den Markt gebracht.
Als neue Ansätze werden die Konzepte von Diensten und Informationsprodukten
gesehen, die vom Kunden und seinen Anforderungen ausgehen.
Auf der Basis dieser Anforderungen werden Produkte erstellt,
die auf die Unterstützung der Entscheidungen des Kunden
ausgerichtet sind. Anhand des Werts der zu unterstützenden
Entscheidungen kann vorab ermittelt werden, was das Produkt
kosten darf. Übersteigt seine Herstellung den Preis, wird
es unwirtschaftlich und damit entbehrlich.
Ansprechpartnerin:
Catharina Riedemann (riedema@ifgi.uni-muenster.de)
4.
Welche Form von Business Networks erfordert und ermöglicht
der Geoinformationsmarkt NRW?
Die
Anforderungen der Nutzer von GI nach Informationsprodukten
und Diensten müssen durch eine Organisationsform umgesetzt
werden, die den Möglichkeiten und Bedürfnissen des nordrhein-westfälischen
Geoinformationsmarktes entspricht. Das IfGI schlägt Business
Networks vor, in denen sich Wertschöpfungsgemeinschaften
mit sich ergänzendem Kernkomponenten der Geodaten-Infrastruktur
NRW auf Kundenanfrage zusammen schließen, um das gewünschte
Informationsprodukt/den gewünschten Dienst bereitzustellen.
Form und Inhalte der Business Networks sollten in einem
breiten Konsensverfahren diskutiert und festgelegt werden.
Welche Form von Business
Networks erfordert und ermöglicht der Geoinformationsmarkt
NRW?
Qualitativ
gute Geobasisdaten alleine garantieren keinen florierenden
Geoinformationsmarkt. Erst Dienstleistungen machen
aus Geobasisdaten für den Kunden nutzbare Informationsprodukte.
Informationsprodukte werden den Nutzeranforderungen gerecht
und sind somit auf dem Markt erfolgreich. Bisher fehlen
in NRW Methoden und Mechanismen sowohl für die Kooperation
von Kunden und Dienstleistern als auch von Anbietern untereinander.
Ein
Baustein für die Bereitstellung von Informationsprodukten
sind Business Networks
im Geoinformationsmarkt NRW: Kundengerechte Dienstleistungen
werden durch Partner mit sich ergänzenden Kernkompetenzen
erbracht. Sie schließen sich auf Kundenanforderung zusammen
und stellen in einem gemeinsamen Produktionsprozess das
gewünschte Informationsprodukt bereit.
Ziele
im Projekt sind: Ein Konzept für die organisatorische Umsetzung
der Ziele der Geodaten-Infrastruktur NRW in Form von Business
Networks liegt vor.
Inhaltliche
Ziele sind: Ein erster Schritt für nutzergerechte „Dienste“ ist es, die vom Kunden benötigten
Operationen auf den Geobasisdaten zu identifizieren und
technisch zu ermöglichen (nicht AP5!). In einem zweiten
Schritt werden Daten und Operationen für den Kunden (technisch
und organisatorisch) verfügbar gemacht. Nur durch solche
„Dienste“ werden aus Geobasisdaten nutzbare Informationsprodukte.
Nur durch nachgefragte
geographische Informationsprodukte können der Geoinformationsmarkt
aktiviert und die Geschäftsgrundlage für Datenproduzenten,
innovative Software-Entwickler und Software-Dienstleister
nachhaltig gesichert werden. Die vorgeschlagene Geschäfts-
und Organisationsform sind Business Networks.
Ansprechpartner:
Christoph Brox (broxc@ifgi.uni-muenster.de)
5. Welches sind die technischen Voraussetzungen für
das Funktionieren dieser Business Networks?
Für
die Umsetzung erfolgreicher Business Networks müssen die
technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Dieses Arbeitspaket
definiert die technischen Anforderungen an die Komponenten
und Schnittstellen für die Umsetzung von Business Networks
in der Geodaten-Infrastruktur NRW.
Eine
technische Voraussetzung ist zunächst eine Infrastruktur
in Form von verteilten, offenen Systemen, deren Interaktionen
gängigen Standards gehorcht. Metadaten bereitstellen und
suchen wird ein wesentlicher Faktor sein, Datensicherheit
ein weiterer. Das Internet wird das zentrale Medium des
GI-Marktes darstellen. Weitere technische Voraussetzungen
werden sich aus den Antworten auf die vorgegangenen Fragestellungen
ergeben.
Ansprechpartner:
Dr. Yaser Bishr (bishr@ifgi.uni-muenster.de),
Kristian Senkler (senkler@ifgi.uni-muenster.de),
André Hugenroth (ahuge@ifgi.uni-muenster.de)
6.
Welche Architektur soll den technischen Lösungen zugrunde
gelegt werden (Referenzmodell)?
Um
das reibungslose Zusammenspiel der (Software-)Komponenten
innerhalb der GDI zu gewährleisten, muss hierfür eine gemeinsame
Basis gefunden werden. Diese muss alle relevanten Aspekte
des Software-Engeneering-Prozesses abdecken und als Kommunikationsplattform
zwischen den Entwicklern, NRW und dem IfGI als wissenschaftlicher
Begleiter dienen. Ohne diese Basis besteht die Gefahr, dass
sich Funktionalitäten und Aufgabenbereiche entwickelter
Softwarekomponenten sich nicht ergänzen sondern überschneiden
und von der zugrunde liegenden Philosophie der GDI sowie
von internationalen Standards abweichen. Um eine solche
Basis zu schaffen, wird das IfGI ein Referenzmodell für
die GDI entwickeln. Durch das Referenzmodell wird das Land
NRW eine klare Vorstellung des Geschäftsmodells bekommen,
welches die GDI verfolgt. Die Teilprojekte / Entwicklungsteams
können die benötigten Dienste und infolgedessen die Systemfunktionalität
und die Geschäftsziele besser identifizieren. Letztlich
bekommt das IfGI ein besseres Verständnis der Anforderungen
an die GDI und kann somit gezieltere wissenschaftliche Begleitung
garantieren.
Das
Referenzmodell wird über fünf mit einander in Beziehung
stehende Teilmodelle spezifiziert:
·
Geschäftsmodell:
verdeutlicht die Geschäftsziele, zeigt die Beziehungen zwischen
dem Land NRW und dem privaten Sektor auf (z.B. Entwicklungsteams,
die ihre Produkte vermarkten wollen) und beschreibt die
Geschäftsbedingungen und Geschäftspolitik.
·
Nutzermodell:
identifiziert die unterschiedlichen Nutzertypen (Nutzer
aus dem Bereich der Landesbehörden NRW oder aus dem privaten
Sektor) und beschreibt deren Anforderungen an das Gesamtsystem.
·
Prozessmodell:
beschreibt die Geschäftseinheiten auf abstrakter Ebene,
die mit Hilfe des Gesamtsystems GDI modelliert und festgeschrieben
werden, sowie deren Regeln und Arbeitsabläufe.
·
Architekturmodell:
beschreibt sowohl die Systemkomponenten der GDI und ihre
wechselseitigen Beziehungen (z.B. Server-Funktionalitäten,
Client-Anwendungen, usw.) als auch die Beziehungen der Systemkomponenten
zu unterschiedlichen OpenGIS Spezifikationen.
·
Implementierungsmodell:
unterteilt das Architekturmodell in kleinere Komponenten
und beschreibt den Entscheidungsbereich im Hinblick auf
die einzusetzenden Technologien (Entwicklungsplattformen,
Aufbau und Wiederverwendung einzelner Komponenten, Performanz,
Entscheidungen bezüglich Netzwerklösungen, etc.).
Ansprechpartner:
Dr. Yaser Bishr (bishr@ifgi.uni-muenster.de),
Kristian Senkler (senkler@ifgi.uni-muenster.de)
7.
In welcher Form kann die Qualität der Leistungen einer Geodateninfrastruktur
NRW überprüft bzw. gesichert werden?
Der
erste Schritt zur Qualitätssicherung einer Geodaten-Infrastruktur
NRW ist die Erstellung von Qualitätsmaßstäben. Erste Ansätze
ergeben sich aus den Arbeitspaketen 2-7 und werden in den
nachfolgenden Projektphasen II „Implementierungsspezifikationen“
und III. „Prototypen-Entwicklung“ verfeinert, getestet und
optimiert.
In
welcher Form kann die Qualität
der Leistungen einer Geodateninfrastruktur NRW überprüft
bzw. gesichert werden?
Geodaten-Infrastruktur
NRW besteht aus einer Vielzahl von Komponenten und Schnittstellen,
die zu einem Gesamtsystem integriert werden. Die Entwicklung
von Komponenten und Schnittstellen erfolgt durch verschiedene
Auftragnehmer. Dies erfordert neben deren Qualitätssicherung
sorgfältig festgelegte „measures of success“ für die Integration
zu einem erfolgreichen Gesamtsystem. Akzeptanz und Erfolg
von Geodaten-Infrastruktur NRW beruht auf der Erfüllung
organisatorischer, technischer und kommerzieller Qualitätsmaßstäbe.
Ziel
des Gesamtprojekts ist ein deutlicher Ausbau des GI-Marktes
auf der Grundlage existierender Geobasisdaten. Das Ziel
wird durch die Qualitätssicherung von
·
Komponenten
·
Schnittstellen
·
Gesamtsystem
erreicht.
Ansprechpartner:
Christoph Brox (broxc@ifgi.uni-muenster.de)
|